Die bekannteste Variante aus dem Fernsehen ist wohl die Steeldart Art. Hierbei wird mit Darts aus Metall gespielt. Speziell geht es hierbei um das Material der Spitze. Im Gegensatz zum E-Dart darf hier ausschließlich nur mit Metallspitzen gespielt werden. Auch das Material der Scheibe ist anders. Beim Steeldart wird auf eine Scheibe auf Kork geworfen.
In den offiziellen Meisterschaften werden die Punkte durch einen qualifizierten Schiedsrichter gezählt und laut genannt. Der Spieler muss jedoch, beim 501 beispielsweise, selbst mitzählen bei welchem Punktestand er sich befindet.
Bei der Weltmeisterschaft ist dies noch etwas erleichtert worden, für die einzelnen Spieler, hier haben diese die Möglichkeit auf einer Digitalanzeige den jeweiligen Punktestand einzusehen. In den Meisterschaften wird auch nicht auf einen Dartautomat sondern lediglich auf eine Scheibe geworfen. Anders ist dies beim E-Dart. Hier wird generell auf einen Dartautomat gespielt, der elektronisch funktioniert. Einen Schiedsrichter wird bei Turnieren daher nicht benötigt. Im Spiel gilt eine einfache Regel: Was der Dartautomat zählt, das zählt der Dartautomat. Eine Ausnahme gibt es nicht, somit hat der Automat immer recht.
Beim E-Dart gibt es allerdings Vorschriften, welche Art von Dartautomat benutzt werden darf. Zum einen ist festgelegt welche Firma den Automat stellen muss. Zum anderen müssen einige Funktionen gegeben sein, die nicht immer standardmäßig vorhanden sind.


Eines der wichtigsten Funktionen ist die 2 Coins 6 Spieler Regel. Das bedeutet das für ein 2 Euro Stück 6 Spieler an einem 1Coins/ Spieler Spiel teilnehmen können. Diese Regel ist in den offiziellen Dartregeln auch niedergeschrieben.
Eine weitere Regel ist die Feldgröße bei den 3- Fach und Doppeltfeldern. Auch hier gibt es genau Angaben wie breit und hoch diese Felder sein dürfen. Ein amerikanischer Dartautomat wäre also nicht erlaubt, da dieser über doppelt so große Felder verfügt wie ein europäischer Dartautomat, Tickets für die Dartmeisterschaften bekommt ihr hier.
Da es in Deutschland üblich ist, das Kneipen in einer Liga vertreten sind und keine einzelnen Spieler, muss die jeweilige Lokalität diese Regeln beachten. Sollte eine Kneipe einen Dartautomat besitzen der nicht alle Bestimmungen erfüllt, darf dieses Team nicht am Ligabetrieb teilnehmen.
Offiziell gilt momentan die Bestimmung das ein Dartautomat von der Firma Merkur sein muss, da nur diese Marke für die Liga zugelassen ist. Ein solcher Dartautomat erfüllt alle Bestimmungen die in den Satzungen von Verband und Liga eingetragen sind.
Darüber hinaus darf beim E-Dart nur mit einer Gewichtsklasse von maximal 27 Gramm geworfen werden. Alle Gewichtsklassen über dieser Grenze würden den Dartautomaten beschädigen. Daher sind diese nicht erlaubt.
Beim Steeldart fängt die Gewichtsklasse unter 16 Gramm erst gar nicht an. Die maximale Gewichtsklasse für Steeldarts liegt bei etwa 50 Gramm, wobei es keine direkte Grenze gibt. Die Spieler dürfen also frei wählen, welche Art und welches Gewicht sie für ihr Spiel wählen.

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